Maßnahmen zum besseren Erhalt der Fischbestände


Fischerei-Inspektoren prüfen ein Netz auf seine Maschengröße

@ Europäische Gemeinschaften

Am 20. November haben die Fischereiminister der EU vereinbart, vorübergehende technische Maßnahmen um 18 Monate zu verlängern, um einen besseren Erhalt der Fischbestände zu gewährleisten, Rückwürfe zu verringern und gefährdete Meereslebensräume vor der europäischen Atlantikküste und in der Nordsee zu schützen.

In Europa wird normalerweise zielgerichtet gefischt, d.h. die Fischer verwenden geeignete Methoden und Techniken, um die gewünschten Arten zu fangen. Dennoch kommt es nicht selten vor, dass auch andere Fische und Meereslebewesen als sogenannte Beifänge unter die Zielarten gemischt sind. Technische Maßnahmen können entscheidend dazu beitragen, Beifänge und Rückwürfe unerwünschter Fische zu verringern und eine umweltverträgliche Fischerei zu fördern.

Neben Fang- und Aufwandsbegrenzungen sind technische Maßnahmen von zentraler Bedeutung für eine nachhaltige Fischerei. Insbesondere tragen sie dazu bei, Jungfische zu schützen und damit die Bedrohung künftiger Bestände zu verringern. Technische Maßnahmen umfassen Vorschriften wie Mindestanlandegrößen, Regeln für die Größe der Maschenöffnungen und die Zusammensetzung der Fänge, Schutzzonen und Schonzeiten sowie die Kategorien von Fanggeräten, die verwendet werden dürfen oder verboten sind.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung des Rates(pdf)

Webcast der Pressekonferenz des Rates

24.11.2009