Mehr Sicherheit für die EU-Bürger
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© Europäische Union, 2010
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Die Innenminister haben am 25. Februar 2010 die erste Strategie der inneren Sicherheit der EU verabschiedet. Mit der Strategie wird ein europäisches Sicherheitsmodell festgelegt, das Maßnahmen in den Bereichen Strafverfolgung und justizielle Zusammenarbeit sowie Grenzschutz und Katastrophenschutz miteinander verbindet und gleichzeitig die Achtung der gemeinsamen europäischen Werte, wie etwa der Grundrechte, gewährleistet.
In der Strategie werden die hauptsächlichen Bedrohungen und Herausforderungen genannt, mit denen die EU konfrontiert ist. Dazu gehören verschiedene Arten der Kriminalität wie Terrorismus, organisierte Kriminalität, Internet-Kriminalität und auch Jugendgewalt. Naturkatastrophen und von Menschen verursachte Katastrophen wie Waldbrände und Energieknappheit erfordern ebenfalls eine grenzüberschreitende Vorsorge und Reaktion. Andere gemeinsame Phänomene, die die Sicherheit der europäischen Bürger bedrohen, wie etwa Verkehrsunfälle, müssen ebenfalls bewältigt werden.
Auf Prävention wird in der Strategie großes Gewicht gelegt. Die Mitgliedstaaten müssen den Austausch von Erkenntnissen intensivieren und dabei die Biometrie und andere Technologien umfassend nutzen. Dies wird nicht nur der Verfolgung von Straftaten dienen, sondern auch der Kriminalitätsvorbeugung.
Prävention bedeutet auch, die eigentlichen Ursachen von Kriminalität anzugehen und eine Vielzahl von Akteuren einzubeziehen. So wird beispielsweise eine Zusammenarbeit mit Schulen angestrebt, um zu verhindern, dass Jugendliche auf die schiefe Bahn geraten. Im Privatsektor können die Kreditinstitute zur Verhinderung von Geldwäsche beitragen. Die Organisationen der Zivilgesellschaft könnten an Aufklärungskampagnen mitwirken.
Da die innere Sicherheit weitgehend von der äußeren Sicherheit abhängig ist, muss die EU eng mit ihren Nachbarn und weiteren Ländern sowie mit internationalen Organisationen zusammenarbeiten.
Weitere Informationen:
Strategie der inneren Sicherheit(pdf)
Webcast der Aussprache im Rat
Webcast der Presssekonferenz
Pressemitteilung des Rates