Innovation - eine wichtige Voraussetzung für den Aufschwung
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Innovation wird mehr denn je als Voraussetzung für die wirtschaftliche Erholung und die globale Wettbewerbsfähigkeit Europas angesehen. Um erfolgreich zu sein, muss die EU ihre Innovationspolitik überdenken. Wie dies am besten geschehen kann, hat der Rat (Wettbewerbsfähigkeit) am 24. und 25. September erörtert.
Forschung und Innovation sind Teil der Lissabon-Strategie. Ziel ist es, nachhaltig Beschäftigung und Wachstum zu schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit der EU erheblich zu steigern.
Fast alle Mitgliedstaaten haben auf dem Gebiet der Innovation aufgeholt. Der Abstand zwischen der EU und ihren stärksten Mitbewerbern, den Vereinigten Staaten und Japan, hat sich verringert. Angesichts aufstrebender neuer Mitbewerber und der gewaltigen Herausforderungen, die anstehen – etwa der notwendige Wandel zu einer CO2-armen Wirtschaft –, muss Europa jedoch noch mehr leisten.
Die Kommission hat in einem Bericht an den Rat dargelegt, was bereits erreicht worden ist und was noch zu tun bleibt. Darin stellt sie fest, dass die innovativsten Länder der Welt – zu denen auch einige EU-Mitgliedstaaten zählen – überdurchschnittlich viel in Bildung und lebenslanges Lernen investieren und gemessen am BIP mehr als andere für Forschung und Entwicklung ausgeben. Zwar dürften die verfügbaren Mittel infolge der Wirtschaftskrise schrumpfen, doch kann die vorrangige Förderung von Investitionen in Forschung und Innovation einen entscheidenden Beitrag zu einem nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung leisten.
Förderung der Marktakzeptanz von Innovationen, Suche nach Synergien und mehr finanzielle Unterstützung für Innovationen – all dies sind Maßnahmen, die zur Entwicklung eines gemeinsamen Europäischen Forschungsraums beitragen können.
Die Beratungen der Minister dienten einer frühzeitigen Vorbereitung des künftigen Europäischen Innovationsplans, der im Frühjahr 2010 vorliegen soll.
Weitere Informationen:
Pressemitteilung des Rates (pdf)
Webcast der Pressekonferenz des Rates
Mitteilung der Kommission (pdf)
Europäischer Forschungsraum