Hoffnung für das Horn von Afrika



Javier Solana, Hoher Vertreter für die Gemeinsame Außen-
und Sicherheitspolitik und Generalsekretär des Rates der Europäischen Union,
Sharif Sheikh Ahmed, Präsident von Somalia,
Ban Ki-moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen

Foto: Rat der Europäischen Union

Auf der internationalen Geberkonferenz, die von der Europäischen Union am 23. April 2009 in Brüssel veranstaltet wurde, hat die Union 72 Mio. EUR für die Verbesserung der Sicher­heit in Somalia zugesagt. Die von der internationalen Gemeinschaft insgesamt bereitzustellen­den Mittel belaufen sich auf ca. 165 Mio. EUR. Mit den eingegangenen Verpflichtungen wird der errechnete Hilfsbedarf in vollem Umfang abgedeckt.

Den Ko-Vorsitz dieser wichtigen Konferenz führten der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, und der Präsident der Afrikanischen Union, Jean Ping. Der Präsident von Somalia, Sheikh Sharif Sheikh Ahmed, nahm an der Konferenz teil. Auf Einladung des Hohen Vertreters der EU für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, Javier Solana, fand ein Arbeitsessen statt.

Auf der Konferenz wurde erörtert, welche Möglichkeiten die internationale Gemeinschaft hat, Somalias neuer Regierung zu helfen, die Friedenssicherungsmission der Afrikanischen Union in Somalia zu unterstützen und zur Stabilisierung des Landes beizutragen. Es besteht nun die Hoff­nung, dass die Bevölkerung von Somalia nach Jahren des Leidens endlich wieder in Frieden leben kann und die Rechtsstaatlichkeit wiederhergestellt wird.

Die EU ist der größte Geldgeber Somalias. Sie führt auch eine Marineoperation – die EU NAVFOR Atalanta – zum Schutz der Hilfskonvois des Welternährungsprogramms und zur Prävention und Bekämpfung von Piraterie und bewaffnetem Raub entlang der Küste des Landes durch. Die Ver­besserung der Sicherheit und der Stabilität in ganz Somalia ist von entscheidender Bedeutung, wenn es um die Bekämpfung der um sich greifenden Piraterie geht. Wie Ban Ki-moon erklärte, wird mehr Sicherheit an Land zu mehr Sicherheit auf See führen.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung des Rates(pdf)

Webcast der Pressekonferenz



27.04.2009