Bildung - die Grundlage für künftigen Erfolg


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Allgemeine und berufliche Bildung sind für den Aufbau einer wissensbasierten Gesellschaft und Wirtschaft unerlässlich. Aus diesem Grundsatz heraus haben die EU‑Bildungsminister am 12. Mai einen neuen strategischen Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf diesem Gebiet angenommen.

Zwar liegt die Zuständigkeit für den Bildungsbereich bei den Mitgliedstaaten, aber viele Heraus­forderungen sind allen EU‑Staaten gemeinsam. Indem sie zusammenarbeiten, können sie auch voneinander lernen. Reformen sind notwendig, um mit dem internationalen Wettbewerb, neuen Technologien und der Alterung der Bevölkerung Schritt zu halten. Sie sind darüber hinaus erforder­lich, um die Menschen besser darauf vorzubereiten, einen Arbeitsplatz zu finden, und den Unter­nehmen dabei zu helfen, das qualifizierte Personal zu finden, das sie brauchen, um in einem globalen Markt erfolgreich zu sein.

Der aktualisierte Rahmen, der sich auf das frühere Arbeitsprogramm "Allgemeine und berufliche Bildung 2010" stützt, erfasst den Zeitraum bis 2020. Er setzt vier strategische Ziele fest:

  • Verwirklichung von lebenslangem Lernen und Mobilität
  • Verbesserung der Qualität und Effizienz der allgemeinen und beruflichen Bildung
  • Förderung der Gerechtigkeit, des sozialen Zusammenhalts und des aktiven Bürgersinns
  • Förderung von Innovation und Kreativität auf allen Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung.

Die Fortschritte im Hinblick auf diese Ziele werden anhand von Durchschnittsbezugswerten ("Benchmarks") beobachtet. Dabei handelt es sich um Zielvorgaben, die die EU bis 2020 erreichen möchte. So sollten beispielsweise mindestens 15 % der Erwachsenen am lebenslangen Lernen teilhaben, der Anteil der frühzeitigen Schulabgänger sollte unter 10 % liegen und der Anteil der Fünfzehnjährigen, die schlechte Leistungen beim Lesen, in Mathematik und in Naturwissenschaften erbringen, sollte weniger als 15 % betragen.

Weitere Informationen:

Schlussfolgerungen des Rates (pdf)

Webcast der Pressekonferenz des Rates




14.05.2009