Auf die Jugend setzen
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© Europäische Gemeinschaften
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Es steht zu erwarten, dass sich die derzeitige Verschlechterung des Wirtschaftsklimas massiv auf die Lebensbedingungen junger Menschen, speziell auf ihre Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten, auswirken wird, und dass die jungen Menschen stärker Gefahr laufen, ausgeschlossen zu werden, und es schwerer haben werden, ihre Situation zu verbessern.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat der Rat (Jugend) auf seiner Tagung vom 16. Februar eine Reihe von Kernbotschaften zum Europäischen Pakt für die Jugend angenommen. Im Mittelpunkt des Pakts, der 2005 eingeführt wurde, stehen die Aspekte Beschäftigung, Bildung und Integration junger Menschen und das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben. Die Vorschläge sollen dem Europäischen Rat im Rahmen der Berichterstattung über die Umsetzung der Lissabon-Strategie auf seiner Frühjahrstagung im März vorgelegt werden.
Der Rat empfiehlt, den Pakt für die Jugend mit mehr Nachdruck umzusetzen, um den Übergang von der Ausbildung zum Arbeitsleben zu erleichtern und die Erwerbs- bzw. Arbeitslosigkeit wirksamer zu bekämpfen; zudem ist der Rolle, die junge Menschen im Bereich Kreativität, Innovation und Unternehmergeist spielen, größere Aufmerksamkeit zu widmen. Den Bedürfnissen benachteiligter und in Armut lebender junger Menschen sollte hohe Priorität eingeräumt werden.
Junge Menschen in die Lage zu versetzen, Verantwortung zu übernehmen, und günstige Bedingungen zu schaffen, die es ihnen erlauben, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln, ihr Potential auszuschöpfen und aktiv am Arbeitsleben und an der Gesellschaft teilzunehmen, ist für ein nachhaltiges Wachstum, eine kontinuierliche Entwicklung und den sozialen Zusammenhalt in der Europäischen Union von entscheidender Bedeutung.
Weitere Informationen:
Pressemitteilung des Rates (en) (pdf)
Webcast der Pressekonferenz des Rates
Nächste Termine:
Rat (Energie), 19. Februar 2009