Weitere Unterstützung für Afghanistan
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EUPOL Afghanistan: Abschluss des Schulungskurses für weibliche Polizeikräfte in Herat, Dezember 2008
© Europäische Gemeinschaften
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Am 23. Februar hat der Rat die Lage in Afghanistan und die Leitlinien für die künftige Strategie der EU erörtert. Dabei hat er sich vorrangig mit der für den 20. August dieses Jahres anberaumten Präsidentschaftswahl und der EU-Polizeimission EUPOL Afghanistan befasst.
Die Mission wurde im Juni 2007 eingeleitet, um die Reform der afghanischen Nationalpolizei durch den Einsatz von Polizeibeamten aus den Mitgliedstaaten der EU zu unterstützen. Im Laufe der Zeit sollen 400 Polizeibeamte entsandt werden. Ihre Aufgabe besteht darin, die afghanischen Polizeikräfte zu beraten und auszubilden und ihre Arbeit zu beobachten. 18 Mitgliedstaaten der EU sowie Kanada, Kroatien und Norwegen leisten einen Beitrag zu dieser Mission.
Das Engagement der EU in Afghanistan geht bis in das Jahr 2001 zurück. Die ursprüngliche Militäraktion ist durch politische, zivile und justizielle Anstrengungen ergänzt worden, um die Demokratie zu stärken, die Kapazitäten des Landes aufzubauen, Stabilität zu schaffen und die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern, die Lebensbedingungen zu verbessern und die Achtung der Menschenrechte zu gewährleisten.
Die EU (Europäische Gemeinschaft und Mitgliedstaaten zusammen) hat von Anfang an zu den wichtigsten Gebern gehört. Insgesamt hat sie für den Zeitraum 2001-2010 mehr als 10 Mrd. EUR Wiederaufbauhilfe zugesagt.
Der Rat hat das Engagement der EU in Afghanistan bekräftigt; zudem wird er weiterhin prüfen, wie die Unterstützung Europas für das Volk und die Regierung Afghanistans verstärkt werden kann.
Weitere Informationen:
Pressemitteilung des Rates (pdf)Webcast der Pressekonferenz des Rates
Nächste Termine:
Tagung des Rates (Justiz und Inneres) am 26./27. Februar