Gedenken an den 11. September


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09.09.2011

Heute ehrt Europa die Opfer dieser und aller anderen Terroranschläge und gibt seiner Solidarität mit all denen Ausdruck, die bei den Anschlägen geliebte Menschen verloren haben, so der Präsident des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, und der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, in einer gemeinsamen Erklärung zum Gedenken an die vor einem Jahrzehnt am 11. September verübten Anschläge.

Die Europäische Union unterstütze ihre Verbündeten im Kampf gegen die Terrornetzwerke und deren Finanzierung, erklärten die beiden Präsidenten. Europa mache weiterhin Fortschritte beim Ausbau seiner Zusammenarbeit im Bereich der Strafverfolgung und beim Schutz der Verkehrssysteme und kritischen Infrastrukturen.

Die beiden Präsidenten betonten, wie wichtig die Bekämpfung der Radikalisierung und die Verhütung der Rekrutierung neuer Terroristen sei – allerdings unter der Bedingung, dass die EU ihren grundlegenden Werten treu bleibe. Die Förderung von Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechten und demokratischer Führung sowie des offenen Dialogs zwischen den Kulturen und die Bereit­stellung der entsprechenden wirtschaftlichen Möglichkeiten und Bildungschancen bieten die beste Gewähr für die Verstärkung der Sicherheit unserer Bürger und unserer weltweiten Partner, so die beiden Präsidenten.

Vor dem Hintergrund des arabischen Frühlings erklärten Herman Van Rompuy und José Manuel Barroso abschließend, dass zehn Jahre nach den Ereignissen des 11. September die Menschen auf den Straßen in Tunis, Kairo, Benghasi und in der gesamten arabischen Welt ein entschlossenes Signal für Freiheit und Demokratie ausgesendet haben. Dies sei die stärkste Antwort auf den unsinnigen Hass und blinden Fanatismus der Verbrechen des 11. September.

Weitere Informationen:
Gemeinsame Erklärung von Präsident Herman Van Rompuy und Präsident José Manuel Barroso zum zehnten Jahrestag des 11. September