Umfrage: Bürger setzen auf Stromspeicherung
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© European Union, 2010
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Effiziente Stromspeicherung, künstliche Ersatzorgane und Roboter, die den Alltag erleichtern, sind aus Sicht der Bürger die Herausforderungen, mit denen sich die Wissenschaft in naher Zukunft vorrangig befassen sollte. Dies ergab eine Umfrage des spanischen Vorsitzes des Rates der Europäischen Union (siehewww.challenge2030.eu).
Die Umfrageteilnehmer hatten die Wahl zwischen vierzehn Herausforderungen, die von herausragenden europäischen Wissenschaftlern und Vordenkern wie beispielsweise Paulina Beato, einer Autorität für die Energiemärkte, oder Rafael Matesanz, einem Wegbereiter im Transplantationsmanagement, vorgeschlagen worden waren.
Am 26. Mai wurden die Ergebnisse in Anwesenheit der EU-Forschungsminister bekanntgegeben und auf einer elektronischen Tafel im Atrium des Hauptgebäudes des Rates in Brüssel angezeigt.
Insgesamt wurden 107 309 Stimmen abgegeben. "Die Bürger haben sich sehr rege beteiligt. Dies zeigt, dass es möglich ist, der breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, wie wichtig Wissenschaft ist", erklärte die spanische Ministerin für Wissenschaft und Innovation, Cristina Garmendia, auf einer Pressekonferenz.
"Wissenschaft und Innovation spielen in unserem Alltag eine immer größere Rolle. Deshalb sind wir verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Bürger an der Debatte teilnehmen können und bei den Entscheidungen über die Schwerpunktsetzung in der Politik mit einbezogen werden", fügte sie hinzu.
Weitere Informationen:
Webcast der Pressekonferenz