Althea festigt Stabilität in Bosnien und Herzegowina
 |
|
Foto: Operation EUFOR ALTHEA
|
Die Außen- und Verteidigungsminister der EU haben am 18. Mai 2009 den anhaltenden positiven Beitrag der militärischen EU-Operation ALTHEA zu Stabilität und Sicherheit in Bosnien und Herzegowina begrüßt. Sie stellten fest, dass die Sicherheitslage des Landes trotz des schwierigen politischen Umfelds stabil geblieben ist.
Hauptaufgabe der 2200 Mann starken EU-geführten Einsatzkräfte (EUFOR) ist es, die Einhaltung des Dayton-Friedensabkommens von 1995 zu überwachen. Die EUFOR unterstützt außerdem den Hohen Repräsentanten der internationalen Gemeinschaft, Valentin Inzko, der die höchste politische Autorität im Land ist. Der österreichische Diplomat ist gleichzeitig der EU-Sonderbeauftragte für Bosnien und Herzegowina.
Darüber hinaus unterstützen die Einsatzkräfte der EUFOR die örtlichen Stellen bei zahlreichen Aufgaben, wie z.B. Minenräumung und Kontrolle des unteren Luftraums.
ALTHEA soll künftig zu einer Operation für den Ausbau von Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie für Ausbildungsmaßnahmen weiterentwickelt werden. Die Vorbereitungen dafür sind angelaufen und die Fortschritte werden regelmäßig überprüft. Eine Entscheidung über diese Umwandlung der Operation kann getroffen werden, sobald die nötigen Voraussetzungen erfüllt sind.
Der Name der Operation ist abgeleitet von der griechischen Heilgöttin Althaia.
Bosnien und Herzegowina ist ein möglicher Kandidat für den EU-Beitritt und erhält von der EU eine entsprechende Heranführungshilfe.
Weitere Informationen:
Schlussfolgerungen des Rates zur Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik(pdf)
Webcast der Pressekonferenz des Rates
EU-Operationen – EUFOR ALTHEA
Website EUFOR ALTHEA
Amt des Hohen Repräsentanten in Bosnien und Herzegowina
Beziehungen der EU zu Bosnien und Herzegowina